Grundvoraussetzung für die Taekwondoprüfungen sind:

– jedes Mitglied muss einen DTU Pass besitzen, welcher ein 1/2 Jahr gültig sein muss (Passbild und 20€ geht an die BTU)

– regelmäßiges Training entsprechend der Graduierung

– alle Prüfungsinhalte müssen sicher beherrscht werden und die Wartezeit muss eingehalten werden (laut Prüfungsordnung BTU)

– beide Trainer müssen der Prüfung zustimmen (Markus und Dirk)

 

 

Hier ein paar deutsch-koreanische Begriffe die man im Laufe des Trainings so mitbekommt
 

 

 

Taeguk Poomse / Schülerformen / Theorie für die Prüfung

Taeguk il chang
(1. Poomse)
Himmel, Licht und Regen
vom Himmel kommen der Regen und das Licht der Sonne;
mit Himmel wird hier die Schöpfung symbolisiert, der Anfang des Seins, gleichbedeutend mit dem Anfang der Entwicklung des Taekwondokas
Taeguk i chang
(2. Poomse
)
Frohsinn und Fröhlichkeit
ein vom Frohsinn durchdrungener Mensch verfügt über eine gefestigte innere Kraft, die ihn ausgeglichen und ruhig er- scheinen und sein läßt
Taeguk sam chang
(3. Poomse)
Feuer
durch seine Intelligenz hat der Mensch das Feuer gezähmt, das dem Mensch Wärme und Licht gibt und in ihm Leidenschaft, Furcht und Schrecken weckt, das Feuer in uns wird kontrolliert von uns genutzt
Taeguk sa chang
(4. Poomse)
Donner
Donner und Blitz flößen dem Menschen Furcht ein, wobei Donner aber auch Kraft und Macht bedeutet, wir treten der Gefahr besonnen gegenüber und setzen ihr unsere eigenen Kräfte entgegen
Taeguk oh chang
(5. Poomse)
Wind
der Wind symbolisiert die Kraft der Zerstörung (Tornado, Orkane) als auch die des Aufbaus (trägt Samen, bestäubt Pflanzen und vertreibt Wolken)
Taeguk yuk chang
(6. Poomse)
Wasser
wie das Wasser immer bergab fließt, fließen die Bewegungen dieser Form ineinander über, die nur durch die Fußtechniken unterbrochen werden
Taeguk chil chang
(7. Poomse)
Berg
dieser steht unverrückbar fest, Anhalten und Fortschreiten, beides ist zu seiner Zeit notwendig, wenn man etwas erreichen will
Taeguk pal chang
(8. Poomse)
Erde
die Erde ist die Mutter des Lebens, sie bringt dieses nicht nur hervor, sondern sorgt dafür, daß es erhalten und entwickelt wird. Sie verkörpert die schöpferische Kraft des Himmels,
sie zeigt das Wachstum und die Reife des Schülers auf dem Weg zum Danträger